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Brückenneubau in Aspach: Klarheit über den aktuellen Stand
icon.crdate30.03.2026
Aktuelles zum Neubau der Brücke in der Hauptstraße.
Transparenz ist ein zentrales Anliegen bei einem der aktuell wichtigsten Infrastrukturprojekte in der Gemeinde Aspach: dem Neubau der Brücke in der Hauptstraße. Viele Bürgerinnen und Bürger stellen sich verständlicherweise Fragen – wer ist zuständig, warum dauern die Planungen an und wie geht es nun weiter?
Zuständig für den Brückenbau ist der Landkreis, da es sich um eine Kreisstraße handelt. Die bestehende Brücke stammt aus dem Jahr 1936 und wurde damals in holzbewehrter Bauweise errichtet. Sie ist inzwischen in die Jahre gekommen und muss vollständig erneuert werden. Der Landkreis plant seit ca. 2 Jahren die Umsetzung der Maßnahme. Für die Gemeinde Aspach hängen wichtige Folgeprojekte von der Entscheidung ab – insbesondere der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen auf der neuen Brücke. Diese Maßnahmen sind an Fördermittel gebunden, weshalb eine weitere Verzögerung für die Gemeinde nicht mehr infrage kommt.
Nach Abschluss der Brückenarbeiten wird das Landratsamt auch die Fahrbahndecke der Hauptstraße erneuern. Zuvor ist es entscheidend, dass alle Arbeiten „unter der Straße“ gleich mit erledigt werden, um zu vermeiden, dass die Straße später erneut aufgerissen werden muss. Dazu gehören insbesondere Wasser- und Abwasserleitungen und weitere Tiefbauarbeiten. Aus diesem Grund ist die Gemeinde Aspach zusätzlich auf die Versorgungsunternehmen zugegangen, unter anderem auf die Süwag Grüne Energien und Wasser AG und Co. KG, um zu klären, ob die Nahwärmeleitung auch unter der Brücke hindurch verlegt werden soll. Diese Abstimmungen innerhalb des Konzerns haben Zeit in Anspruch genommen, inzwischen liegt jedoch die Rückmeldung vor: Ja, auch hier besteht Handlungsbedarf. Des Weiteren hat die Syna auf das Alter der Stromleitungen im Gehwegbereich hingewiesen. Insofern stehen möglicherweise auch Kabelsanierungen der Syna an.
Das bedeutet, dass nun alle Beteiligten – Landkreis, Gemeinde, Versorger und Fachplaner – erneut gemeinsam an einen Tisch sitzen müssen. Ziel ist es in diesem komplexen Baustellenaufkommen einen abgestimmten Zeitplan sowie eine klare Kostenaufteilung zu erarbeiten.
Wenn alles planmäßig verläuft, würde die Gemeinde Aspach nach der Sommerpause mit ersten Tiefbauarbeiten beginnen. Die weiteren Maßnahmen sollen dann im kommenden Jahr folgen. Ein endgültiger Zeitplan steht aktuell noch nicht fest. Sobald es einen konkrete Bauzeitenplan gibt, wird die Bürgerschaft frühzeitig informiert. Bei der Planung werden selbstverständlich alle Betroffenen berücksichtigt: Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende, Autofahrer, der Busverkehr, Rettungsdienste, Gewerbetreibende sowie deren Kunden und Anwohnerinnen und Anwohner etc.
Nach Abschluss der Arbeiten soll der Bereich in der Hauptstraße vollständig neugestaltet werden. Dazu gehören unter anderem Gehwege, Parkflächen, Sitzmöglichkeiten, Begrünung sowie eine insgesamt moderne und ansprechende Gestaltung des öffentlichen Raums.
Wir halten Sie auf dem laufenden!


