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Amtseinsetzung von Bürgermeisterin Sabine Welte-Hauff

Amtseinsetzung von Bürgermeisterin Sabine Welte-Hauff am Montag, 3. Dezember 2018

Mit dem Konzertmarsch „Arsenal“ von Jan van der Roost eröffnete der Musikverein Rietenau unter der Leitung seines Dirigenten Volker Laukhuf am vergangenen Montag die Festsitzung des Gemeinderats zur Amtseinsetzung der neuen Aspacher Bürgermeisterin Sabine Welte-Hauff in der voll besetzten Gemeindehalle in Großaspach.

Der erste stellvertretende Bürgermeister Richard Wiener durfte die Sitzung eröffnen und als erstes Sabine Welte-Hauff, die Hauptperson des Abends, begrüßen, die erste Bürgermeisterin an der Spitze des Aspacher Rathauses und die fünfte Bürgermeisterin im Rems-Murr-Kreis; dazu zahlreiche Fest- und Ehrengäste. Dabei erinnerte er an die Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren und stellte fest, dass es auch in Aspach Zeit für einen Wechsel war, wobei auch im Gemeinderat die Frauen noch unterrepräsentiert seien.

Weiter führte Wiener aus: „Die Zustimmung, die Sie bei der Wahl erfahren durften, ist gleichzeitig eine Anerkennung dessen, was Sie in den letzten 27 Jahren als Amtsleiterin an verantwortlicher Stelle in der Gemeindeverwaltung gearbeitet und was Sie mit auf den Weg gebracht haben. Nehmen Sie dieses volle Haus als weiteres deutliches Zeichen der Anerkennung für Ihre Arbeit“. Für die Bewältigung der zukünftig heranstehenden Aufgaben wünschte er Kraft, Kreativität und Entscheidungsfreude.

 

Der zweite ehrenamtliche Stellvertreter Peter Hanisch hatte die ehrenvolle Aufgabe, der neuen Bürgermeisterin den Amtseid abzunehmen. Während Sabine Welte-Hauff die Eidesformel sprach, hatte sich das Auditorium erhoben. Welte-Hauff schwor auf das Grundgesetz und die Landesverfassung. Sie gelobte die Rechte der Gemeinde zu wahren und das Wohl der Einwohnerschaft stets nach besten Kräften zu fördern.
Hanisch zählte einige Aufgaben auf, die bereits geplant, bzw. in die Wege geleitet und die nun von der neuen Bürgermeisterin vollendet werden müssen, darunter die Erweiterung und Sanierung der Conrad-Weiser-Schule, ein neues Feuerwehrhaus für Großaspach, den Kunstrasenplatz in Kleinaspach sowie die Ortssanierung Großaspach. Dazu überreichten ihr Richard Wiener und Peter Hanisch eine Mini-Überlebensausrüstung (neudeutsch: SURVIVAL KIT) mit nützlichen Dingen für den Alltag einer Bürgermeisterin, wie zum Beispiel eine Schere zum Abschneiden „alter Zöpfe“, einen Kompass, damit Gemeinderat und Verwaltung den richtigen Kurs finden können.

Mit großem Applaus beschlossen die Bürger den formalen Teil des Abends.

Danach standen Grußworte von künftigen und von bisherigen Wegbegleitern der neuen Bürgermeisterin auf der Tagesordnung.

Sein Grußwort, so Landrat Dr. Richard Sigel, so kurz hintereinander in Aspach, sei für ihn alles andere als eine Pflichtübung. Vielmehr sei es ihm Ehre und Freude zugleich, wenn er in einem so bedeutenden Moment für eine Gemeinde, wenn das höchste Amt verliehen wird, als Landrat sprechen zu dürfen.

Dabei überreichte er ihr eine Urkunde, die nochmals bestätigt, dass Sabine Welte-Hauff für die nächsten acht Jahre zur Bürgermeisterin der Gemeinde Aspach gewählt worden ist. 

Mit ihr als langjähriger Amtsleiterin in der Gemeindeverwaltung habe Aspach auf Bewährtes gesetzt und sich zudem wieder für einen „BMW“ entschieden, denn Frau Welte-Hauff habe ja auch das „W“ im Nachnamen, wie ihr
Amtsvorgänger.

In ihr stecke nicht nur ein „BMW“, sondern außerdem noch ein „H“ wie bei einem Hybrid, da noch „Hauff“ dazukommt. Und das zusätzliche „H“ werde dabei ganz sicher für die persönliche Note stehen, mit der sie das Amt der Bürgermeisterin ausfüllen werde. Mit Sicherheit werde sie schnell die eigene Spur finden, auch wenn der Vorgänger die sprichwörtlichen „großen Schuhe“ hinterlassen habe. Dazu wünschte er ihr viel Erfolg, Kraft und Ausdauer und den notwendigen Rückhalt der Familie, um sich von den Anstrengungen des Bürgermeisterlebens gut erholen zu können.

 

Auch für Althüttes Bürgermeister Reinhold Sczuka und Sprecher des Bürgermeistersprengels Backnang war es der Wählerwille der Aspacher auf eine erfahrene Frau an der Spitze der Gemeinde zu setzen, der fünften Bürgermeisterin im Rems-Murr-Kreis. Sabine Welte-Hauff habe sich für den schönsten Beruf entschieden den man sich als Verwaltungsfachfrau vorstellen könne.
 
Namens der Bürgermeisterkolleginnen und – Kollegen wünschte er ihr bei der Bewältigung der kommenden Aufgaben viel Erfolg und gutes Gelingen, wobei er kollegiale Unterstützung anbot.
 
Heinz Fischer, Vorstand der Spvgg Kleinaspach/Allmersbach a.W. gratulierte im Namen vor mehr als 60 Vereinen der waschechten Aspacherin Welte-Hauff zu ihrer Wahl zur Bürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde und wünschte ihr eine stets glückliche Hand, viel Mut und viel Kraft. Er erinnerte sie an eine ihrer Wahlaussagen: „Nicht übereinander, sondern miteinander wollen wir reden“. Die Vereine seien dazu bereit.
 
Zum unterhaltsamen Teil des Abends trug Pfarrer Martin Kaschler bei, der die Anwesenden zum Singen des Kanons „Viel Glück und viel Segen“ motivierte und dabei für die Aspacher Kirchengemeinden gratulierte. Er freue sich schon heute auf die erste offizielle Begegnung, möglicherweise bei einem Jubilar. Das Amt der Bürgermeisterin erfordere eine starke Persönlichkeit, da man häufig zwischen den Stühlen sitze.
 

Für Rektorin Heidi Ahlers von der Conrad-Weiser-Schule, war es eine große Freude im Namen der Aspacher Schulen sprechen zu dürfen, zeige dies doch den hohen Stellenwert der Aspacher Schulen in der Gemeinde. Eine Amtseinsetzung sei wie eine Einschulungsfeier für die Schüler. Bei beiden Veranstaltungen liege eine erwartungsvolle Anspannung in der Luft, mit dem Unterschied allerdings, dass Frau Welte-Hauff aus freien Stücken Bürgermeisterin werden wollte. Die Schule stelle nicht nur gewisse Erwartungen an ihre Schüler sondern auch an die neue Bürgermeisterin: nämlich, dass sie die Tradition der Gemeinde Aspach, ihre Schulen bestmöglich zu unterstützen fortführen und die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Schulen weiterhin so positiv und vertrauensvoll gestalten werde.
Gemeinsam wolle man zusammen mit dem Gemeinderat diese Zukunft zum Wohle der Schüler gestalten, wobei die finanziellen Herausforderungen an die Gemeinde nicht unerheblich sein werden, doch schon John F. Kennedy habe gesagt: „Es gibt nur eines was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung“.
 
Nach Ansicht von BDS-Vorstand Andreas Möhle, der das letzte Grußwort sprach, braucht eine starke Gemeinde eine starke Bürgermeisterin. Dabei zitierte er aus ihrer Wahlbroschüre, wonach „Kreatives Gestalten solides Verwalten voraussetzt!“
Mit den Stichworten „Aspach 4.0 Gewerbeentwicklung“, Weihnachtsmarkt, Maimarkt etc. erinnerte Möhle an die vergangenen Jahre der guten Zusammenarbeit zwischen Gewerbeverein und Gemeinde, wovon sowohl das Gewerbe als auch die Gemeinde profitiert habe.

Er bezeichnete das Aspacher Gewerbe als ein Aushängeschild in der Region- „und das soll auch in Zukunft so bleiben“. Damit die gemeinsame Arbeit auch künftig Früchte trage wolle man weiterhin eng und vertrauensvoll mit der Bürgermeisterin und der Gemeindeverwaltung zusammenarbeiten. Vorstand Heinz Fischer und Andreas Möhle überreichten ihr das „1. Aspacher Kischdle“.

In ihrem Schlusswort dankte Sabine Welte-Hauff den Aspacher Bürgerinnen und Bürgern für das Vertrauen durch das sie zur Bürgermeisterin gewählt worden ist sowie ihrem Vorgänger Hans-Jörg Weinbrenner. „In unserer 24-jährigen Zusammenarbeit konnte ich durch seinen kooperativen Führungsstil zu dem reifen, was ich heute bin“, so Sabine Welte-Hauff.
 
Er habe große Fußstapfen hinterlassen, die ihre Anerkennung und ihren größten Respekt verdienen, aber „ich will mit eigenen Schuhen, mit eigener Schrittgeschwindigkeit und Schrittlänge neue Pfade beschreiten und dabei zum Wohle der Gemeinde eigenen Spuren hinterlassen“.
 
Mit ganzer Kraft wolle sie sich zum Wohle dieses Gemeinwesens und seiner Bürgerinnen und Bürger einsetzen, unterschiedliche Interessen vereinen, den Meinungsaustausch unterstützen und das Gemeinwohlinteresse in die Tat umsetzen. Sie rief alle dazu auf, an dieser Aufgabe mitzuwirken. Als wichtige Voraussetzung nannte sie die Bereitschaft zum offenen und respektvollen Dialog, zu dem sie ihren Teil beitragen wolle.
 
Als Erfolgsrezepte nannte Sabine Welte-Hauff miteinander und nicht gegeneinander, zu arbeiten, “wenn es darum geht, die Gemeinde Aspach erfolgreich in die Zukunft zu führen und weiterentwickeln“. Wichtig dabei sei eine vertrauensvolle, konstruktive und konsensorientierte Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und der Rückhalt durch leistungsfähige Mitarbeiter in allen gemeindlichen Einrichtungen – getreu dem Motto: Nur gemeinsam sind wir stark“.
 
Der anschließende Stehempfang bot ausgiebig Gelegenheit zum Gedanken- und Meinungsaustausch zwischen Gastgebern und Gästen, für deren Bewirtung die SG Sonnenhof Großaspach Turn & Sport e.V. sorgte. Schnappschüsse vom Stehempfang folgen im nächsten Mitteilungsblatt.

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