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1000 Bäume für 1000 Kommunen

Sieht man es streng, so stimmt der Slogan „1000 Bäume für 1000 Kommunen“ nicht ganz. Zumindest nicht im Aspacher Fall. Denn es sind 1500 Bäume, die vergangene Woche im Allmersbacher Wald in der Nähe des Waldspielplatzes gepflanzt wurden. Die Fläche war stark vom Eschentriebsterben betroffen und somit quasi frei. Reiner Thürmer, der im Auftrag von Forstrevierleiter Stefan Grätsch bereits seit vielen Jahren mit Waldpflegekulturarbeiten in der Kommune beauftragt wird und den „Wald wie seine Westentasche kennt“, hat gemeinsam mit Hilfe seiner Familie die Fläche zunächst vorbereitet und dann die jungen Bäume gepflanzt. Bürgermeisterin Sabine Welte-Hauff hat Familie Thürmer gemeinsam mit Stefan Grätsch und Ruth Deichmann, in der Gemeinde zuständig für Wirtschaftsförderung, im Wald besucht und sich vor Ort angeschaut, wie das Projekt vorangeht.
Von den 1500 Bäumen sind rund 1200 Eichen, dazu kommen noch Elsbeeren und Hainbuchen. Die Bäume werden dicht an dicht gepflanzt, damit sie in die Höhe und nicht in die Breite wachsen. Auch wird nicht jeder Baum überleben, die stärkeren Bäume werden sich durchsetzen. Das ist allerdings so geplant und gewünscht, wie Stefan Grätsch erklärt. Und: Bis der Bestand aus forstwirtschaftlicher Sicht als „wertvoll“ gilt, werden mindestens 100 Jahre vergehen.
Die kleinen Bäume sind eine Delikatesse für die Tiere im Wald. Darum werden sie mit so genannten „Wuchshüllen“ geschützt, die aus Plastik auf Maismehlbasis bestehen. Sind die Bäumchen groß genug, werden die Hüllen wieder eingesammelt.
Dass gerade der Herbst die idealen Bedingungen für die Pflanzung der Bäume bietet, erklärt Fachmann Reiner Thürmer: „Die Witterung ab September hilft den Gehölzen beim Anwachsen: Die Nächte sind schon wieder kälter, selbst wenn es an manchen Tagen noch richtig warm wird. Und es fällt wieder mehr Regen - frisch gesetzte Pflanzen brauchen mehr Wasser. Die Bäume haben dann die meisten Blätter schon verloren und stecken ihre Energie in die Wurzelbildung.“

Hintergrund: "1000 Bäume für 1000 Kommunen" heißt die Aktion, die der Gemeindetag im September 2019 gestartet hat. Deren Ziel ist es, bis Ende 2020 landesweit in 1000 Städten und Gemeinden jeweils 1000 neue Bäume zu pflanzen. Das Projekt soll einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten, den der Gemeindetag sich seit den 80er-Jahren auf die Fahnen geschrieben hat. Für den Wald stellt die Aktion "1000 Bäume für 1000 Kommunen" nach den zuletzt sehr trockenen Sommern – und dem damit verbundenen verstärkten Schädlingsbefall, vor allem durch Borkenkäfer– eine Art Notfallplan dar.

Foto: S.Latzel
Foto: S.Latzel
Foto: S. Latzel
Foto: S. Latzel
Foto: S. Latzel
Foto: S. Latzel

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