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Aspach aktuell

Bebauungsplanverfahren "Sportplatzerweiterung Kleinaspach" und örtliche Bauvorschriften in Aspach-Kleinaspach

Gemeinde Aspach
Rems-Murr-Kreis

Öffentliche Bekanntmachung

Bebauungsplanverfahren „Sportplatzerweiterung Kleinaspach“ und örtliche Bauvorschriften in Aspach-Kleinaspach

Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB und Einholung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB zum Planentwurf und der Begründung sowie den örtlichen Bauvorschriften gemäß § 74 LBO

Der Gemeinderat der Gemeinde Aspach hat am 06.05.2019 in öffentlicher Sitzung beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplans "Sportplatzerweiterung Kleinaspach" mit örtlichen Bauvorschriften in Kleinaspach gemäß § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen und die Träger öffentlicher Belange am Verfahren zu beteiligen.

Maßgebend ist der Lageplanentwurf mit Textteil und Begründung, der Umweltbericht mit Eingriffs- und Ausgleichsbilanz des Büros Wick und Partner aus Stuttgart vom 02.07.2018/06.05.2019, die faunistische Untersuchung mit spezieller artenschutzrechtlicher Prüfung des Büros Dipl. Geogr. Matthias Güthler, Ludwigsburg, vom 16.11.2015, das Gutachten über die Verträglichkeit der Sportplatzbeleuchtung i.S. des § 19 BNatSchG mit nachgewiesenen Tieren und Schutzarten vom 22.03.2019 und die schallschutztechnische Untersuchung des Büros BS Ingenieure, Ludwigsburg, vom 21.07.2017.

Der Planbereich ist nachfolgend dargestellt!

Bezüglich der verfügbaren umweltbezogenen Informationen (§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB) wird darauf hingewiesen, dass für den Bebauungsplan ein Umweltbericht mit Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung, eine faunistische Untersuchung mit spezieller artenschutzrechtlicher Prüfung, ein Gutachten über die Verträglichkeit der Sportplatzbeleuchtung i.S. des § 19 BNatSchG mit nachgewiesenen Tieren und Schutzarten vom 22.03.2019 und eine schalltechnische Untersuchung für die geplante Sportplatzerweiterung erstellt wurden. Darüber hinaus liegen diesbezüglich Stellungnahmen des Landratsamts-Rems-Murr-Kreis, Landratsamts Ludwigsburg und des Regierungspräsidiums Stuttgart vor.

In dem Umweltbericht des Büros Wick und Partner vom 02.07.2018/06.05.2019 wurden die Schutzgüter Boden, Wasser, Luft / Klima, Landschaftsbild / Erholung, Arten / Biotope, biologische Vielfalt, Mensch und Kultur / Sachgüter überprüft und die Wechselwirkungen zwischen den vorgenannten Schutzgütern untersucht.
Zusammenfassend ergibt sich aus dem Umweltbericht, dass das Vorhaben voraussichtlich mit erheblichen Eingriffen für die Schutzgüter Arten/Biotope/ Biologische Vielfallt und Boden verbunden ist. Diese können in Form von planinternen Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen sowie durch planexterne Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft ausgeglichen werden. Die Maßnahmen sind im Umweltbericht detailliert aufgezeigt. Die Eingriffe in die Schutzgüter Wasser, Klima/Luft, Landschaftsbild/ Erholung, Mensch, Kultur-/Sachgüter sind nicht erheblich bzw. durch die Umsetzung von Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen unter der Erheblichkeitsschwelle.

Hervorzuheben sind:
Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen:
Bauzeitenbeschränkung, Ökologische Baubegleitung, Pflanzgebote, Rückhaltung und Versickerung von Niederschlagswasser, Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen (Beleuchtung)

Planexterne Maßnahmen:
Zum vollständigen Ausgleich des planinternen Kompensationsdefizits sind externe Maßnahmen erforderlich. Diese umfassen zum einen die Rekultivierung des angrenzenden Sportplatzes auf Pleidelsheimer Gemarkung und zum anderen die Ökokonto-Maßnahme „Waldrefugium im Gewann Föhrenberg“.

Die Maßnahmen sind bei vollständiger Beachtung und Umsetzung dazu geeignet, die erheblichen Eingriffe in Natur und Landschaft im rechtlichen Sinne auszugleichen.

Aus dem artenschutzrechtlichen Gutachten ergibt sich, dass im Zusammenhang mit der Aufstellung des Bebauungsplans Verbotstatbestände gemäß § 44 BNatSchG für die Vogel- und Fledermausarten, Zauneidechsen und Gelbbauchunke ausgelöst werden können. Im Umweltbericht werden die artenschutzrechtlichen Vermeidungsmaßnahmen dargestellt, welche notwendig sind, um Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG nicht auszulösen. Dabei handelt es sich um baubedingte, anlagebedingte und betriebsbedingte Vermeidungsmaßnahmen. Durch die Umsetzung der aufgeführten Vermeidungsmaßnahmen wird sichergestellt, dass keine Verbotstatbestände ausgelöst werden. Die Durchführung von vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) ist nicht erforderlich.

Durch das Büro BS Ingenieure, Ludwigsburg, wurde im Auftrag der Gemeinde Aspach eine schalltechnische Untersuchung zur Ermittlung der Einwirkungen durch den neuen Sportplatz (Spiel- und Trainingsbetrieb, Verkehrsaufkommen) auf die umliegende Wohnbebauung erstellt. Die Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass die schalltechnische Anforderungen der DIN 18005.Schallschutz im Städtebau i.V.m. der 18. BlmSchV – Sportanlagenlärmschutzverordnung – beim regulären Trainingsbetrieb und bei Spielen auch zu ungünstigen Zeitpunkten (werktags 20 – 22 Uhr und sonntags 13 – 15 Uhr) erfüllt sind. Es sind sowohl der Spiel-/Trainingsbetrieb als auch die PKW Zu- und Abfahren und die zugehörigen Parkierungsvorgänge berücksichtigt.

Aus der Stellungnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 07.08.2018 ergibt sich, dass die Planung mitgetragen wird und die Erweiterung der bestehenden Anlage, welche teilweise in einem regionalen Grünzug liegt, im Rahmen der bisherigen Ausprägung möglich ist.

Da das Plangebiet teilweise in einem Vorbehaltsgebiet für Landschaftsentwicklung nach Plansatz 3.2.4 (G) des Regionalplans liegt, verweist die Begründung des Bebauungsplans auf Ziffer 6.4 und weitgehend auf die Umweltprüfung.

Die Stellungahme des Landratsamts Ludwigsburg, Fachbereich Forsten, vom 24.08.2018 zeigt auf, welche forstlichen Belange betroffen sind.

Darin wird die Einhaltung eines Mindestwaldabstands zwischen dem Parkplatz und dem westlichen Gemeindewald Pleidelsheim gefordert. Auch wird auf die geplanten Aufforstungsmaßnahmen auf dem alten Sportplatz eingegangen und ein konkretes Verfahren hierzu vorgeschlagen.

Seitens des Landratsamts Rems-Murr-Kreis wurde intern das Amt für Umweltschutz, Amt für Vermessung und Flurneuordnung und das Landwirtschaftsamt beteiligt und eine Gesamtstellungnahme mit Datum vom 22.08.2018 vorgelegt.

Hierin wird eine ökologische Baubegleitung bez. der geplanten Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen gefordert und hierzu weitere Maßnahmen festgelegt.

Bezüglich der geplanten Flutlichtanlage wird eine gutachterliche Bestätigung über die Verträglichkeit der Anlage mit den zahlreichen, in der Umgebung liegenden, Schutzgebieten gefordert. Diese Prüfung wurde in Auftrag gegeben und die gutachterliche Stellungnahme liegt zwischenzeitlich vor. Bei Einhaltung der darin aufgeführten Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen ist die Flutlichtanlage aus artenschutzrechtlicher Sicht zulässig.

Es wird empfohlen, die zunächst angedachte Kompensation bez. der Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung zu überdenken und auf das kommunale Ökopunktekonto zurückzugreifen.

Bezüglich der Belange Immissionsschutz, Grundwasserschutz, Bodenschutz, Altlasten- und Schadensfälle, kommunale Abwasserbeseitigung, Gewässerbewirtschaftung, Hochwasserschutz und Wasserbau sowie Amt für Vermessung- und Flurneuordnung wurden keine Bedenken vorgebracht.

Die seitens des Landwirtschaftsamts geforderte Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Belange nach § 1 Abs. 6 BauGB wurde durch eine Ergänzung der Begründung hinsichtlich der Flurbilanz vorgenommen.

Öffentliche Auslegung

Der Entwurf des Bebauungsplans "Sportplatzerweiterung Kleinaspach" mit örtlichen Bauvorschriften in Kleinaspach mit Lageplanentwurf, Textteil und Begründung, der Umweltbericht mit Eingriffs- und Ausgleichsbilanz des Büros Wick und Partner aus Stuttgart vom 02.07.2018/06.05.2019, die faunistische Untersuchung mit spezieller artenschutzrechtlicher Prüfung des Büros Dipl. Geogr. Matthias Güthler, Ludwigsburg, vom 16.11.2015, das Gutachten über die Verträglichkeit der Sportplatzbeleuchtung i.S. des § 19 BNatSchG mit nachgewiesenen Tieren und Schutzarten vom 22.03.2019, die schallschutztechnische Untersuchung des Büros BS Ingenieure, Ludwigsburg, vom 21.07.2017 und die bislang vorliegenden Stellungnahmen liegen in der Zeit vom 20.05.2019 bis 21.06.2019 je einschließlich beim Bürgermeisteramt Aspach, Rathaus Großaspach, Backnanger Straße 9 (Zimmer 3) während der üblichen Dienststunden des Bürgermeisteramts gemäß § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich aus.

Während dieser Auslegungsfrist können die Planunterlagen eingesehen werden, sowie Anregungen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Es wird gebeten, die volle Anschrift anzugeben.

Die Planunterlagen können auch entsprechend § 4a Abs. 4 BauBG auf der Internetseite der Gemeinde Aspach unter www.aspach.de eingesehen werden. Auf das Kontaktformular für Anregungen wird hingewiesen.

Entsprechend § 3 Abs. 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Aspach, den 09.05.2019
Bürgermeisteramt


Kontakt Gemeinde

Gemeinde Aspach
Backnanger Straße 9
71546 Aspach
Telefon: (+49) 7191 212-0
Telefax: (+49) 7191 212-39
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Die Inhalte werden von der Gemeindeverwaltung Aspach gepflegt. Bei Fragen oder Anregungen bitte an die Gemeindeverwaltung Aspach wenden.