Wasser & Werte
Die Wasserversorgung in Aspach
Eine optimale Erhaltung der Wasserqualität gewinnt immer mehr an Bedeutung, gerade durch die zunehmende Verunreinigung unserer Umwelt.
Ein Grund mehr, sich in Aspach glücklich zu schätzen, da man hier die Wasserversorgung noch aus eigenen Quellen beziehen kann. Und nicht, wie es bei vielen anderen Gemeinden der Fall ist, durch die Verbundnetze der Landeswasserversorgung aus entfernten Landesteilen, wie z.B. dem Bodensee, versorgt werden zu müssen.
Die Wasserhärten der einzelnen Ortsteile
Allmersbach am Weinberg 19,2
Großaspach 23,6
Kleinaspach 21,4
Rietenau 16,0
Wasserversorgung in Zahlen
Leitungslängen der Wasserversorgung 74.908 m
davon Ortsnetz-Wasserleitungen 45.926 m
Zubringer-Wasserleitungen 17.633 m
Quellfassungs-Wasserleitungen 11.349 m
- Rohrbrüche gibt es ca. 20 - 25 Stück im Jahr
- Hochbehälter in Großaspach mit 1000 m³
- Hochbehälter in Kleinaspach mit 400 m³
- Hochbehälter in Rietenau mit 400 m³
- Hochbehälter in Allmersbach am Weinberg mit 120 m³
- Hochbehälter in Kleinaspach-Altersberg mit 80 m³
- Pumpwerk Einöd mit 18 m³ Vorbehälter
- Eigenförderung durch sechs Tiefbrunnen und Quellen: ca. 500.000 m²
- Der Wasserverlust beträgt ca. 15 %
Lage der Wasserversorgung im Ortsplan
Lage der Wasserversorgung im Satellitenplan
Sammelkläranlage Klöpferbachtal
Die Aspacher Kläranlage ist eine mechanisch-biologische Kläranlage zur Behandlung des im Gemeindebereich anfallenden Abwassers. Auf dieser wird das häusliche Abwasser, das sanitäre Abwasser aus Betrieben und das teilweise vorbehandelte Industrieabwasser und ein Teil des Regenwassers gereinigt. Derzeit sind etwa 8.000 Einwohner angeschlossen.
Lage der Kläranlage im Ortsplan
Lage der Kläranlage im Satellitenplan
Daten & Fakten
- 1971
Inbetriebnahme als Sammelkläranlage des früheren Zweckverbandes Klöpferbachtal bei der Talmühle für die Reinigung der Abwässer der früheren Gemeinden Allmersbach am Weinberg, Großaspach und Rietenau
- 1983
Erweiterung und Neubau eines Nachklärbeckens sowie Bau eines Pumpwerks unterhalb des Fürstenhofs, Anschluss von Kleinaspach an die Sammelkläranlage
- 1989
Fertigstellung der erweiterten biologischen Reinigungsstufe (Belebungsbecken)
- 1995
Bau einer Phosphat-Eliminierungsanlage
- 2004 – 2005
Der erste Bauabschnitt im Rahmen der Modernisierungsarbeiten:
Fertigstellung der mechanischen Reinigungsstufe
- 2005 – 2006
Als zweiter Bauabschnitt im Rahmen der Modernisierungsarbeiten:
Fertigstellung der Schwimmschlammräumung am Nachklärbecken, der Belebungsbecken und der Kammerfilterpresse